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Aequalis ist das THema des Musikfestivals klassischer Musik in Davos 2021.

Frau Bach im Museum

Museumskonzert [02]

SONNTAG | 8. AUGUST 2021 | 11 UHR
Kirchner Museum Davos

20 Kinder. 30 Tage Gefängnis. 1128 überlieferte Kompositionen. Über Johann Sebastian Bach wurde bereits alles Mögliche gesagt und geschrieben. Trotzdem umgibt seine Musik stets der Schleier des Mysteriösen, sie regt zu immer neuen Gedankengängen an. In diesem Konzert erklingen solistische Werke im Kirchner Museum Davos und wirken dabei alles andere als museal. Saxophon und Violoncello könnten von ihrer Bau- und Spielart her unterschiedlicher nicht sein. Bach hat natürlich nie für Saxophon komponiert, da das Instrument erst 1846 von Adolphe Sax erfunden wurde. Trotzdem klingt seine Partita auf dem Blasinstrument unglaublich organisch und «richtig». Sofia Gubaidulina birgt eine starke Affinität zu Bach. Diese Beschäftigung ist in vielen ihrer Werke hörbar. Bach liebte die Herausforderung, sich mit anderen Musikern zu duellieren. In Gubaidulinas Duo-Sonate stehen sich die beiden Instrumente jedoch nicht herausfordernd gegenüber, sondern verschmelzen zu einem faszinierenden klanglichen Konglomerat.

 

Gilad Hochman (*1982)

Monologue für Saxophon (2003)

Amit Dubester, Saxophon

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Suite Nr. 5 in c-Moll, BWV 1011
… 1. Prélude
… 2. Allemande
… 3. Courante
… 4. Sarabande
… 5. Gavotte I – Gavotte II
… 7. Gigue

Friedrich Thiele, Violoncello

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Partita Nr. 2 in d-Moll, BWV 1004
… 1. Allemande
… 2. Corrente
… 3. Sarrabanda
… 4. Giga

Amit Dubester, Saxophon

 

Sofia Gubaidulina (*1931)

Duo-Sonate für Altsaxophon und Violoncello (1977/2003)

Amit Dubester, Saxophon
Friedrich Thiele, Violoncello

 

Ende: ca. 12.15 Uhr, ohne Pause