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DAVOS FESTIVAL entdecken

Offene Bühne

Frau Bach
Montag, 9. August 2021
Dienstag, 10. August 2021
Mittwoch, 11. August 2021
Donnerstag, 12. August 2021
Freitag, 13. August 2021
Dienstag, 17. August 2021
Mittwoch, 18. August 2021
Donnerstag, 19. August 2021
Freitag, 20. August 2021
jeweils 11 Uhr in der Kirche St. Theodul, Davos Dorf
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Zwischenhalt
Montag, 9. August 2021 | 17 Uhr
Dienstag, 10. August 2021 | 17 Uhr
Mittwoch, 11. August 2021 | 14 Uhr
Donnerstag, 12. August 2021 | 17 Uhr
Dienstag, 17. August 2021 | 17 Uhr
Donnerstag, 19. August 2021 | 17 Uhr
Freitag, 20. August 2021 | 14 Uhr
im Bahnhof Davos Platz
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Zwei Offene Bühnen sorgten für spontanen Konzertgenuss und Festivalstimmung fernab der Konzertsäle. Wie in den letzten Jahren traten Young Artists regelmässig in unterschiedlichen Kammermusikformationen in der Schalterhalle des Bahnhofs Davos Platz auf und sorgten für musikalische «Zwischenhalte».

Dieses Jahr neu lud «Frau Bach» zum Kurzkonzert in die Kirche St. Theodul. Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021 und wurde in diesem Format besonders gewürdigt. Sowohl in Griechenland als später auch im Römischen Reich war die Orgel ein profanes Instrument, das seinen Einsatz zum Beispiel auch im Theater oder Zirkus fand. Heutzutage wird die Orgel vor allem als kirchliches Instrument wahrgenommen, obwohl fast jeder grosse Konzertsaal eine Orgel besitzt. Über das Instrument kursieren seit Jahren zahlreiche weitere Vorurteile: Königin der Instrumente, zu schrill, zu laut, langweilig, berauschend, verstaubt und zu viele Pfeifen.

Das langsamste Orgelstück der Welt dauert wackere 639 Jahre und wird in einer leerstehenden Kirche in Halberstadt aufgeführt. Geschrieben wurde es vom amerikanischen Komponisten John Cage (1912–1992). Der Titel: ASLSP – «As slow as possible» – «So langsam wie möglich». So viel Zeit hatte das DAVOS FESTIVAL (leider) nicht. Die preisgekrönte Organistin Anna-Victoria Baltrusch widerlegte jedoch innert weniger Minuten einige der oben genannten Vorurteile und bestätigte andere wiederum. Ein wahres Tastengewitter mit vielen Überraschungen.

Beim Gedanken an das Instrument Orgel fällt einem sogleich der Name Johann Sebastian Bach ein. Dieser hat zahlreiche Orgelwerke hinterlassen, die zu den faszinierendsten Musikstücken des Barocks gehören. Aber auch für andere Instrumente wie beispielsweise die Violine oder das Cello hat er grossartige Solowerke komponiert. Seine Werke verblüffen durch ihre klare Struktur, unzählige Querbezüge und die berührenden Harmonien und Melodien. Ergänzend erklangen solistische Werke von zeitgenössischen Komponistinnen. Dank dieser Kombination entstand ein reizvoller Dialog, der die Ohren öffnete und kleine musikalische Oasen vor dem Mittag bot.

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Ausprobieren, zuhören, mitmachen! Auch tagsüber und vor den Konzerten bietet das DAVOS FESTIVAL ein abwechslungsreiches Angebot – kostenlos und ohne Anmeldung.

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