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Morris Weckherlin

Morris Weckherlin | SUI | *1996
Schauspieler, Sprecher

Morris Weckherlin wuchs bei Zürich auf. Er begann ein Studium in Englischer Literaturwissenschaft, Geschichte und Sinologie an der Universität Zürich, ehe er von 2017 bis 2020 Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste studierte. Während des Studiums spielte er in diversen Produktionen mit, u.a. in Strandzha (Regie: Sasha Davydova, 2018) und in Dass ich sterben würd, das wusst‘ ich schon (Regie: Max Woelky und Florian Lampert, 2019).

Gemeinsam mit Alexander Stutz, Sabrina Fischer und Katharina Rückl gründete er das Kollektiv 3700 Grad, das schon Performances fürs Theater Stadelhofen (Naomi, 2019) und fürs Wildwuchs Festival Basel (intim, öffentlich, 2019) entwickelte. Er spielte in mehreren Kurzfilmen mit, so z.B. in Imago (Regie: Remy Blaser, 2019) und in Fisch (Regie: Emanuel Hänsenberger, 2020). Des Weiteren war Morris Weckherlin bereits in unterschiedlichen Hörspielen und 2018 auch als Sprecher an einem Konzert von Benjamin Brittens Metamorphosen im Rahmen des Forums für Alte Musik Zürich zu hören.

In seiner Bachelor-Abschlussarbeit setzte er sich mit den Themen Diversität, Repräsentation und Identitätspolitik in Film und Theater auseinander und entwickelte dazu während des Frühjahrs-Lockdowns 2020 den Kurzfilm Die Anderen.

In der Spielzeit 2020/21 war er Studiomitglied am Schauspielhaus Chemnitz, wo er unter anderem in Das Maß der Dinge mitspielte (Regie: Ulrike Euen) und in kollektiver Arbeit ein Stück zur Klimakrise mitentwickelte (Der Elefant im Raum).

Er freut sich, ab September 2021 Ensemblemitglied am Zimmertheater Tübingen (Institut für theatrale Zukunftsforschung) zu sein.

morris-weckherlin.com

 

Foto © Leni O.

Stand: März 2021