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Sophia Oertel

Sophia Oertel | GER | *1997
DAVOS FESTIVAL Camerata | Violine

Sophia Oertel wurde in Dresden geboren und begann dort im Alter von fünf Jahren ihre musikalische Ausbildung mit erstem Geigenunterricht in der Kinderklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber. Diesen Weg setzte sie schon bald durch die Aufnahme in die Klasse von Andrea Eckoldt am Sächsischen Landesgymnasium für Musik fort.

Seit 2016 studiert Sophia Oertel am Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Albrecht Winter und Michael Foyle, sowohl mit einem künstlerischen Schwerpunkt als auch im Profil Instrumentalpädagogik. Prägend war daneben ein Austauschjahr im Studienjahr 2018/19 an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen als Studentin von Eszter Haffner und Ivan Zenaty. Weitere geigerische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen bei Friedemann Eichhorn, Yair Kless und Stephan Picard.

Die junge Violinistin ist musikalisch in unterschiedlichen Bereichen zu Hause und versucht stetig ihr Portfolio zu erweitern. Als Mitglied unterschiedlicher deutscher und dänischer (Jugend-) Orchester gab sie Konzerte in Europa, China und Mittelamerika. Dabei durfte sie bereits mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Sir Colin Davis, Wladimir Jurowski oder Matthias Foremny zusammenarbeiten und wichtige Erfahrungen sammeln, z.B. als Stimmführerin der 2. Geige in der Internationalen Jungen Orchesterakademie im Rahmen des Bayreuther Osterfestivals 2019. Ausserdem ist sie aktiv im Bereich der Neuen Musik, z.B. 2021 als Konzertmeisterin bei der Produktion Moby Dick der Wuppertaler Bühnen oder in selbst initiierten kammermusikalischen Projekten mit improvisierter Musik, auch unter Einbezug Neuer Medien.

Von 2019 und 2021 war Sophia Oertel Stipendiatin der Hartmut und Lore Schuler-Stiftung Wuppertal. Sie ist Preisträgerin des Concordiapreises  2022 in der Kategorie Musik der Gesellschaft Concordia 1801 Wuppertal.

 

Foto © Eberhard Oertel

Stand: April 2022