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Valeria Curti

Valeria Curti | SUI | *1995
Fagott

Ihre musikalische Ausbildung begann Valeria Curti an der Musikschule Brugg, wo sie 2004 erstmals von Patrik Lüscher im Fagott unterrichtet wurde. Bereits 14-jährig wurde sie als Jungstudentin an der Zürcher Hochschule der Künste bei Matthias Racz aufgenommen. Nach mit Auszeichnung abgeschlossenem Bachelorstudium führten sie ihre Studien an die Universtität Mozarteum Salzburg in die Klasse von Marco Postinghel, wo sie im Juni 2019 den Master of Arts mit der Bestnote erlangte. Weitere Impulse erhielt sie vom Fagottisten Daniele Galaverna.

Valeria Curti ist seit der Saison 2018/19 stellvertretende Solofagottistin im Musikkollegium Winterthur, festes Mitglied des Ensembles Trio Lusinea und Studentin in der Klasse von Sergio Azzolini in Basel.

Als Orchestermusikerin ist Valeria Curti regelmässig im In- und Ausland tätig, was sie bereits an namhafte Festivals wie die Salzburger Festspiele oder das Lucerne Festival führte. Sie war Mitglied der Schleswig-Holstein Orchesterakademie (2014/15), des Gustav Mahler Jugendorchesters (2018) und spielte projektweise u.a. im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, im Tonhalle Orchester Zürich, im Orchestra della Svizzera Italiana und als Solofagottistin im Royal Philharmonic Orchestra in London, im Mozarteumorchester Salzburg, im Royal Scottish National Orchestra, im City of Birmingham Symphony Orchestra und im Scottish Chamber Orchestra.

Mit grossem Engagement widmet sich Valeria Curti auch der Kammermusik. Kammermusikkonzerte führten sie bereits nach Japan, Frankreich, Italien und Österreich. Zurzeit konzertiert sie regelmässig mit dem Trio Lusinea in der aussergewöhnlichen Formation Flöte, Fagott und Harfe.

Zu Valeria Curtis solistischen Erfolgen gehört der gewonnene 1. Preis und der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Stückes an der IDRS Young Artist Competition 2015 in Tokyo. Valeria Curti ist Stipendiatin des Rahn Kulturfonds, der Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter, der Friedl Wald Stiftung (2013) und gewann den Studienpreis des Migros Kulturprozent (2017).

 

Foto © Alessandro Habegger

Stand: März 2021