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  Der österreichische Komponist Gerald Resch erzählt in seinen Werken ungewöhnliche, aber packende Geschichten. Genauigkeit, Anschaulichkeit und Vielschichtigkeit sind ihm dabei besonders wichtig. Am diesjährigen DAVOS FESTIVAL werden drei seiner kammermusikalischen Werke aufgeführt. Die Aargauer Komponistin Stephanie Haensler hat mit Gerald Resch über sein Berufsverständnis, das «Anfängersein» und Phantasiewelten gesprochen.   Stephanie Haensler: In diversen bürokratischen Formularen wird nach einer Berufsbezeichnung gefragt.

  von Romana Ganzoni, Celerina/Schlarigna, 6. April 2020 Kürzlich erreichte mich eine E-Mail mit der Frage, ob ich Lust hätte, einen Text über die Macht der Worte zu schreiben. Aber natürlich! Vor allem, wenn diese Frage vom DAVOS FESTIVAL – young artists in concert stammt. Adresse: Promenade 65. Davos. Der Klang von «Worte» und «Davos» schickt mich auf eine persönliche

  von David Reissfelder Brüssel, um 1840. Ein junger Instrumentenbauer verfolgt einen Traum: Ihm schwebt eine völlig neue Klangfarbe vor, die Elemente von Blechbläsern, Holzbläsern und Streichinstrumenten verbinden soll. Das Ergebnis, das er 1846 patentieren lässt, verbindet das kegelförmige Rohr der Oboe mit dem Mundstück der Klarinette. Wegen des Rohrblatts, dessen Schwingung den Ton erzeugt, gehört das neue Instrument der

  von Cécile Olshausen Die Musik ist eine merkwürdige Kunst, denn sie ist – etwas leichtsinnig gesagt – im eigentlichen Sinne unsinnig: Sie kann nicht argumentieren, es fehlt ihr der Inhalt, die gedankliche Auseinandersetzung, das starke Bild, der Plot. Es fehlt ihr der Sinn, und doch kann sie berühren, trösten, mitreissen, einschläfern oder aufwecken. Ist ihr Unsinn etwa ihr Sinn?

  von David Reissfelder Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die Musikwelt langsam zurückgeholt, was in der Epoche der Romantik, der stetig wachsenden Klangapparate und der metaphysisch überhöhten Weltanschauungsmusik in Vergessenheit zu geraten drohte: die vielfältigen musikalischen Traditionen früherer Zeiten, vom Mittelalter über die Renaissance bis zum Barock. Zwar hatte man schon zuvor grosses Interesse an der Alten

  The 35th edition of the DAVOS FESTIVAL promises to be especially liberating – after so many weeks spent in collective quarantine. For his inaugural season, Intendant Marco Amherd has designed a multi-sensory program that explores music’s alluring, ever-shifting ambiguity. Using sense perceptions and the sensual reality of sounds that vanish into air, music is as persistent as our

Foto © Yannick Andrea Wahnsinn! Das Festival 2020 findet statt! So titelt es unser aktuelles Festivalmagazin, das wir dank des positiven Bescheids des Bundesrats vom 27. Mai just in die Druckerei entsenden konnten. Mitte Juni erscheint es gedruckt und wird an alle DAVOS FESTIVAL Freunde und Interessierte versendet. Bereits heute ist es als digitale Version verfügbar. Was Sie erwartet? Ein

Liebe Festivalfreundinnen und -freunde, liebes Publikum Nein, wir sind nicht von Sinnen, unser Motto bleibt es aber weiterhin für die geplante Festivalausgabe. Wie der Bundesrat am 29. April mitteilte, wird er voraussichtlich am 27. Mai entscheiden, ab wann und unter welchen Vorgaben Veranstaltungen unserer Grössenordnung stattfinden können. Seit Wochen, nun mehr Monaten, bleiben wir flexibel im Kopf, auf den Beinen,