Fátima Alcázar

ESP | Altsaxophon

Ensembles

Osimun Quartet

Fátima Alcázar Rodríguez ist eine spanische Saxophonistin, die sich sowohl als Solistin als auch als leidenschaftliche Kammermusikerin profiliert. Ihre musikalische Ausbildung begann sie am Konservatorium „Pedro Aranaz“ in Cuenca mit Klavier und Saxophon. Anschließend studierte sie Saxophon bei Mariano García am CSMA Aragón und setzte ihr Studium bei Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort, wo sie ihren Masterabschluss erwarb und derzeit das Konzertexamen absolviert. Parallel dazu studiert sie Kammermusik bei Patrick Jüdt an der Hochschule der Künste Bern.

Als Solistin war sie unter anderem mit der Philharmonie des CSMA im Eduardo del Pueyo Auditorium zu hören. Sie wirkte an der spanischen Erstaufführung von Olga Neuwirths Werk „Die Stadt ohne Juden“ mit und gründete das Orchestre d’Henri für die Uraufführung ihrer eigenen Kammerorchesterfassung des Saxophonkonzerts von Henri Tomasi in Köln. Zudem konzertierte sie gemeinsam mit dem Pianisten Takahiro Mita in der Fundación Juan March und im Resonare Zyklus in Barcelona.

Ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit ist das Osimun Quartett, mit dem sie regelmäßig in bedeutenden europäischen Konzertsälen auftritt, darunter das Concertgebouw Amsterdam, das Muziekgebouw Eindhoven, die Bijloke in Gent, die Tauber Philharmonie, das Theater aan het Vrijthof in Maastricht, der Kulturpalast Târgu Mureş und die Reitschule Grafenegg. Das Quartett ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter erste Preise bei Juventudes Musicales de España, beim Storioni Wettbewerb und bei der Dörken Stiftung, und wurde als Finalist für Dutch Classical Talent 2025 ausgewählt.

Darüber hinaus ist sie Alumni der European Chamber Music Academy sowie der Netherlands String Quartet Academy und engagiert sich regelmäßig in sozialen Musikprojekten wie Musethica.