Es wäre etwas verwegen zu behaupten, dass man tapfer sein muss, um die Wanderung des Davos Festivals zu bestehen. Doch eine Prise Abenteuerlust gehört zweifelsfrei dazu. Gemeinsam wandern regt an. Die Gespräche sind buchstäblich «im Gange». Und in kurzen Wanderhosen lernt man sich besonders gut kennen.
Damit der Start gelingt, spielt das Sax&Perc Duo energiegetriebene Musik von Gene Koshinski. Valentin Sollberger sorgt dafür, dass die Lungen beim offenen Singen nochmals richtig gestärkt werden. Und als Belohnung winkt in der malerischen Kirche Filisur das Streichquartett in G-Dur von Joseph Haydn. Solche Wandertage gibt es nur in Davos.
Station 1
Gene Koshinski (*1980)
Get it (2011)
Astor Piazzolla (1921–1992)
Night club 1960 (1985)
Station 2
Eugène Bozza (1905–1991)
Andante et Scherzo (1938)
Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze (1915)
Joc cu bâtǎ
Brâul
Pê-loc
Buciumeana
Poargǎ româneascǎ
Mǎrunţel
Station 3
Offenes Singen
Station 4
Errollyn Wallen (*1958)
Lavina
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett in G-Dur, op. 33/5 (1781)
Allegro moderato
Allegretto
Adagio
Presto