Eine Heldenreise beginnt nicht immer mit einem Paukenschlag. Manchmal beginnt sie im Foyer eines Waldhotels – mit Harfenklängen, erwartungsvoller Stille und dem Duft frischer Waffeln in der Luft.
Opernszenen, Lieder ohne Worte und Marimbaphonklänge durchdringen an diesem Nachmittag die Räume des Hotels. Zwischen den musikalischen Stationen gibt es Kaffee und Waffeln – und Raum für Gespräche mit den Young Artists über Musik, Opern und Oboenrohre.
Den Abschluss dieses kleinen Wanderkonzerts bildet ein barockes Meisterwerk: Les folies d’Espagne von Marin Marais. Über einem traditionsreichen Bassmodell entfaltet sich ein Reigen von Variationen – virtuos und überraschend. Hier zeigt sich der Held am Ziel seiner Reise verwandelt, gereift, klangvoll angekommen. Prost und än güätä!
Albert Zabel (1834–1910)
Fantaisie sur les motifs de l’opéra Faust de C. Gounod, op. 12
Fanny Mendelssohn (1805–1847)
Vier Lieder ohne Worte, op. 8
II. Andante con espressione in a-Moll
III. Larguetto in Des-Dur
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847)
Capriccio in e-Moll, op. 81 (1843)
Josh Spaulding (*1991)
Funky Sax
Philippe Geiss (*1961)
To build a Bond strong
Eugène Bozza (1905–1991)
Conte pastorale
Marin Marais (1656–1728)
Les folies d’Espagne (1701)